Dienstag, 3. Juli 2012

Zuletzt geschaut oder allein gegen alle: Juni



Es kam doch alles anders als ich gedacht hatte, durch das kontinuierliche Fehlen von Iso musste ich gewisse Defizite ausgleichen, das heißt dieser Mann trieb mich dazu, doppelt so viele Filme zu schauen. Es muss ja so aussehen als hätte er auch ein paar Filme geschaut, somst wäre das hierbei so trist. Wäre ich mal doch bei der Theorie geblieben. Wann weiß man das ein Monat endet? Sichtlich wenn die nächste Apokalypse vor dem Rore steht mit Blitz und Donner und dem sprichwörtlichen Ende aller Tage - jedoch nur für den folgenden Monat und man darf gespannt sein, was uns dann wieder erwartet. Hier nur der übrig gebliebende Rest des  letzten:


Hoffman:


Die Liebe einer Frau - 7.0
(R: Costa-Gavras / 1979)



The Hills Have Eyes - 7.0
(R: Alexandre Aja / 2006)



Die Spaziergängerin von Sans-Souci - 7.0
(R: Jacques Rouffio/ 1982)



Banlieue 13 - Das Ultimatum - 5.0
(R: Patrick Alessandrin / 2009)



Land of the Dead - 8.0
(R: George A. Romero / 2005)



Forgetting Sarah Marshall - Nie wieder Sex mit der Ex - 5.5
(R: Nicholas Stoller / 2008)



Wolf Creek - 3.0
(R: Greg McLean / 2005)



Tekken - 1.0
(R: Dwight H. Little / 2009)



Reykjavík - Rotterdam: Tödliche Lieferung - 7.0
(R: Óskar Jónasson / 2008)



Paranoid Park - 5.0
(R: Gus Van Sant / 2007)



Die Villa - 5.5
(R: Philip Haas / 2000)




Auf der anderen Seite - 7.5
(R: Fatih Akin / 2007)



Adams Äpfel - 8.0
(R: Anders Thomas Jensen / 2005)



Wenn Liebe so einfach wäre -  4.0
(R: Nancy Meyers / 2009)



Welt am Draht - 8.5
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1973)



Shocker - 6.0
(R: Wes Craven / 1989)



Die Brüder Karamasow - 6.0
(R: Richard Brooks / 1957)



Date Night - 5.0
(R: Shawn Levy / 2010)
Nettes Unterhaltungsfilmchen mit funktionalen Paar (Carell & Fey) im durchaus amüsanten Wechselspiel, zugleich eine Art Ode an das Nachtleben New Yorks. Chaotisch, mit vielen handwerklichen Fehlern und einem Tempoangleich, der erst wirklich nach dem ersten Drittel einsetzt dann aber unterhalten mag in seiner Kurzweiligkeit. Dazu noch ein paar Hollywoodsstar in Gastrollen und schon hat man "Date Night".

Dem Himmel so fern - 6.0
(R: Todd Haynes / 2001)

Das kleine Chaos - 7.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1966)
»Und was machst du?« - »Ich? Ich geh ins Kino.«



Martha - 8.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1973)



Händler der vier Jahreszeiten - 7.5
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1971)



Die bitteren Tränen der Petra von Kant - 8.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1972)



Stomp out Loud - 6.0
(R: Luke Cresswell, Steve McNicholas / 1997)



The Day after Tomorrow - 4.0
(R. Roland Emmerich / 2004)



Hoffmanns Erzählungen - 7.5
(R: Michael Powell & Emeric Pressburge / 1951)
Ein prunkvolles wie auch pompösen Stück Opernverfilmung, der die Züge der Liebe aufzeigt und sie so auf verschiedenste Weise reflektiert. Übrigens auch einer von George A. Romeros absoluten Lieblingsfilmen.



Tremors - Im Land der Raktenwürmer - 7.0
(R: Ron Underwood / 1990)



Tremors 2 - die Rückkehr der Raktenwürmer - 6.0
(R: S.S. Wilson / 1996)
Wo man der Klassifizierung des Wortes Trash im Vorgänger noch hätte entsagen können, ist seine Fortsetzung dieses Titel doch mehr als würdig. Beachtlich ist dabei, dass "Tremors 2" dabei fast so ironisch und heiter inszeniert wurde wie der erstere Teil. Besonders der kernige Fred Ward weiß erneut zu verzücken und Michael Gross hat auch sichtlich Spaß dran. Nett, wenn auch nicht so prägsam wie sein Vorgänger. Jedoch kommt er nicht über das Wort Trash hinaus.



Der weiße Hai 2 - 4.0
(R: Jeannot Szwarc / 1978)



Angst essen Seele auf - 9.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1973)



Angst isst Seele auf - 6.0
(R: Shahbaz Noshir /2003)



Nacht und Nebel - 9.0
(R: Alain Resnais / 1955)
Resnais erschütternde und zutiefst bedrückende Dokomentation über den Holocaust. Geht unter die Haut. Unvergesslich in seinen 32 Minuten schildert Resnais das Grauen dieser Zeit. Sollte man gesehen haben. Insofern Pflichtprogramm bei der thematischen Auseinandersetzung. Prädikat: Besonders wertvoll.



Der Stadtstreicher - 6.5
(R: Rainer Werner Fasbinder /1966)



Blue Steel - 6.5
(R: Kathryn Bigelow / 1989)



Der ewige Gärtner - 7.0
(R: Fernando Meirelles / 2005)



Dogtooth - 7.0
(R: Giorgos Lanthimos / 2009)



Schmetterling und Taucherglocke - 7.5
(R: Julian Schnabel / 2007)



In einem Jahr mit 13 Monden - 7.5
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1978)



Die Ehe der Maria Braun - 8.0
(R Rainer Werner Fassbinder / 1978)



Married Life - 5.5
(R: Ira Sachs / 2007)



Blast of Silence - 8.0
(R: Allen Baron / 1961)



16 Uhr 50 ab Paddington - 7.5
(R: George Pollock / 1961)



Faustrecht der Freheit - 7.5
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1974)



Der Wald der Trauer - 6.0
(R: Naomi Kawase / 2007)



Ich will nicht nur, dass ihr mich liebt. Der Filmemacher Rainer Werner Fassbinder - 7.0
(R: Hans Günther Pflaum / 1992)



Der talentierte Mr. Ripley - 7.0
(R: Anthony Minghella / 1999´)



American Nightmare  - 7.0
(R: Adam Simon / 2000)
Ein Film wie man sich ihn vorstellt. Als hätte man alle guten Menschen dieser Erde in einen Film gepackt und eine kompakte Dokumentation über sie gedreht. U.a. mit Wes Craven, Tobe Hooper, John Landis, John Carpenter, George. A. Romero.


Showgirls - 6.0
(R: Paul Verhoeven / 1995)



Mitternachtszirkus - 3.5
(R: Paul Weitz / 2009)



Pulse - 3.0
(R: Jim Sonzero / 2006)
Ein Remake. Das sagt alles. Wieso drei Punkte? Grund: Wes Craven als Halbzeit-Drehbuchautor.



Zabriskie Point - 7.5
(R: Michelanglo Antonioni / 1969)



Fontane Effi Briest - 6.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1974)



Liebe ist kälter als der Tod - 7.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / 1969)



Die fast vergessene Welt - 3.5
(R: Brad Silberling / 2009)



Pandorum - 5.0
(R: Christian Alvart / 2009)



Blood Simple (DC)- 7.5
(R: Ethan und Joel Coen / 1984)



Fürsten der Dunkelheit - 7.0
(R: John Carpenter / 1987)



Sein Name ist Mad Dog - 6.0
(R: John McNaughton / 1993)



Harry und Sally - 8.0
(R: Rob Reiner / 1989)



Hallam Foe - 6.0
(R: David MacKenzie / 2007)



Prologue - 7.0
(R: Bela Tarr / 2004)



Lifeforce - 6.5
(R: Tobe Hooper / 1986)



Haus der Vergessenen - 7.0
(R: Wes Craven / 1991)



Asylum - Irrgarten des Schreckens - 6.0
(R: Roy Ward Baker /1972)



Thelma & Louise - 7.0
(R: Ridley Scott / 1991)



Push - 4.0
(R: Paul McGuigan / 2009)



Drag me to Hell  - 6.5
(R: Sam Raimi / 2009)


Touch - 6.0
(Staffel 1)


Seven:

The Bay: Hai-Alarm - 0.5
(R: Paul Shapiro/ 2005)



Alien - die Wiedergeburt - 6
(R: Jean-Pierre Jeunet/ 1997)



Wie ein wilder Stier - 6.5
(R: Martin Scorsese/1980)



Julia's Eyes - 4.5
(R: Guillem Morales/ 2010)



Gremlins - Kleine Monster - 7
(R: Joe Dante/ 1984)



Them - Spiel oder stirb - 5.5
(R: David Moreau/ 2006)



The Quiet - 5.5
(R: Jamie Babbit/ 2005)



Alien³ - 5
(R: David Fincher/ 1992)



Aliens - Die Rückkehr - 7
(R: James Cameron/ 1986)



Dogtooth - 4
(R: Giorgos Lanthimos/ 2009)



Alien - 8
(R: Ridley Scott/ 1979)



Absolute Giganten - 8
(R: Sebastian Schipper/ 1999)



Fired Up - 2.5
(R: Will Gluck/ 2009)

Date Night - Gangster für eine Nacht - 6.5
(R: Shawn Levy/ 2010)



Mission: Impossible - 7
(R: Brian de Palma/ 1996)



Die Unzertrennlichen - 7
(R: David Cronenberg/ 1988)



Final Call - 6
(R: David R. Ellis/ 2004)



Somewhere - 9.5
(R: Sofia Coppola/ 2010)



Wie immer stehen wir für Nachfragen, Antworten, Geistergeschichten und anderes bereit
Was man hier eindeutig sieht Iso fehlt, wo macht der es wohl sich mal wieder gemütlich? Wahrscheinlich auf Hawaii und einem frischen Cocktail. Und liebkost dort mit seiner geliebten Katja Burkard. Dann muss seven unter meinen analytischen Blick leiden. Fast überall viel zu wenig Punkte und besonders bei der »Alien-Quadrologie«. Von allem brauchen wir da mehr. Und auch bei Scorsese brauchen wir mehr und insofern mag der kleine Mann auch keine Reflexionen eines totalitären Systems. Für mich interessant zu betrachten hingegen. Und bei mir gab eseh  nur »Fassi« und die Master of Horrors, anderswo: Mit freundlichen Grüßen die drei Cineasten.


Autor: Hoffman

Kommentare:

  1. Lustig, Dogtooth habe ich letzten Monat auch gesehen. Von den Fassbinders habe ich mir nur Martha aufgenommen, weil der noch fehlte. Zeit zum gucken ist leider rar geworden.

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    1. Zufälle gibts in dieser Welt. ;-) Wie hat dir Dogtooth gefallen? Und sonst alles von Fassbinder gesehen oder wie meinst du das? Zu Martha selbst: Gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingen von ihm, als quälende und förmlich brennende Studie einer Ehe, Fassbinder refiert Sadomaso. Ein richtig fieser Fassi. Mit einem überragenden Karlheinz Böhm selbstredend. Ich hoffe jedoch, dass du irgendwann für den Zeit finden wirst, wert ist es der auf jeden Fall.

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    2. Dogtooth war diese typisch anregend interessante Ebene, die aber nicht genau auf den Punkt kommt. Irgendwie auch so eine Art Die 120 Tage von Sodom light.

      Von Fassbinder habe ich natürlich noch nicht alles gesehen. Zumindest aber kenne ich ihn schon seit der 9. Klasse, wo wir Angst essen Seele auf geguckt haben. Martha klingt ja immer besser. Mal gucken, ich war auch schon versucht alles chronologisch als Rückschau durchzuackern.

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    3. Naja wenigstens etwas. ;-) ich war da ehrlich gesagt schon ziemlich stark von den Griechen und dem Film selbst überrascht, liest sich voller kleiner Details und Themen des totalitären Systems und die Manipulation des Menschen. Eine Parabel über Kontrolle und Überwachung, aber teils doch etwas gewollt in der Umsetzung und klinisch. Soll aber auch im O-Ton eine völlig andere Wirkung haben. Hab ihm in Synchro gesehen.

      Und ich glaube wenn man "Sodom" kennt wirkt danach jede Kritik irgendwie light. Einzigartig mit seiner radikalen Symbolik der Konsumgesellschaft.^^

      Und das ist doch schon mal gut. :) Ich werde demnächst hier auch eine kleine Fassbinder Retroperspektive mit Auseinandersetzungen posten. Aber um es so gesagt zu haben - Angst essen Seele - istmein Lieblings»Fassi« und da hast du dir was vorgenommen, immerhin hat der gute Rainer bei seiner Lebzeit mehr als 40 Filme gedreht. ;-) Eindruckvoller Mann, ein echter Workaholic, auch wenn er dadurch schließlich auch sen eignenes Schicksal besiegelte.

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  2. Na, schon Neil Young hat gesagt "It's better to burn out than to fade away".

    Ich habe übrigens Dogtooth im O-Ton gesehen, habe aber andersherum keinen Vergleich. Vom Vertrieb tippe ich einfach mal darauf, daß die Synchro nicht wirklich toll ist. ;)

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    1. Hatte der gute Mann wahrscheinlich auch recht. ;-)

      Zumindest unterstreicht mMn diesen unterkühlten und kalten/Nahezu blassen Stil des Films, man sagte mir auch der Zusammenklang einzelner Töne soll im O-Ton da eine völlig andere Bedeutung haben. Nun ja vielleicht komme ich noch irgendwann mal noch dazu. ;-) Obgleich der Streifen mir jetzt nicht SO wichtig ist.

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