Donnerstag, 23. Februar 2017

Kritik: Le Havre (2011)



Schon bei dem Einstieg zu seinem sympathisch-verschrobenen Film könnte man meinen, dass Aki Kaurismäki an den Mythen festhält. Es ist fast schon ein Einstieg wie aus einem Gangsterfilm: Ein Mann kommt an seinen Koffer gekettet am Hafen von Le Havre an, hat einen skeptischen Blick aufgesetzt, sieht andere dubiose Gestalten, die ihn beschatten, tritt aus dem Bild und wird kurz darauf erschossen. Ebenfalls anwesend an dieser Stelle ist Marcel Marx (André Wilms), ein einfacher Schuhputzer, der sich versucht durchz schlagen. Kaurismäki zeigt zunächst den Alltag seines Protagonisten, der am Ende des Tages zu seiner (wie man später erfährt: an Krebs erkrankten) Frau (Katy Outinen) in sein kleines blaues Häuschen zurückkehrt. Ein Alltag, der trist und eintönig erscheint. An anderer Stelle wird ein Countainer mit illegalen Einwanderern im Hafen entdeckt, aus dem ein Flüchtlingsjunge flieht, dessen eigentliches Ziel London ist, als dieser von den Polizisten aufgespürt wird und der schließlich bei Marcel unterkommt.


 Durchaus ist Kaurismäkis mit tableauartiger Genauigkeit inszenierter Film irgendwie auch sozialrealistisch, aber nie trübe, sondern oft galant geschmückt und nostalgisch ästhetisiert. Es wirkt nicht realistisch, sondern irgendwie verträumt in seinen Farbtönen. Kaurismäki bietet eine artifizielle Kulisse (darin ähnelt er auch irgendwie dem schwedischen Kollegen Roy Andersson), zeigt eine Welt, die es nicht mehr gibt, aber von Kaurismäki trotzdem genau verortet wird in der französischen Hafenstadt Le Havre, in der Kaurismäki ein Überbleibsel der Vergangenheit fand. Das ist vielleicht der Schlüssel zu diesem Film, den Kaurismäki märchenhaft überhöht. Kaurismäki, der Nostalgiker, zieht sich ganz zurück. Es sind zwei verschiedene Welten, die aufeinanderprallen. Selbst dem Tragischen gewinnt er hier immer auch etwas skurriles ab.


 Es ist verzerrtes und lakonisch-liebenswertes Werk von einem Kaurismäki, der sich eine bessere Welt vorstellt, ganz unbedarft und unschuldig auf die Geschichte blickt, besonnen, ruhig, regelrecht unauffällig von den guten Menschen erzählt, an die Menschlichkeit appelliert, Hilfsbereitschaft zeigt und für Menschenwürde eintritt. Durch dieses Szenario schreiten aber auch ein finsterer und in einen Trenchcoat gekleideter Jean-Pierre Léaud, einem denunzierenden Teufel aus dem Nichts, aus den Schatten, heraus und ein Kommissar (Jean-Pierre Darroussin), der einen schwarzen Trenchcoat, einen schwarzen Hut und schwarze Handschuhe trägt und der damit irgendwas zwischen Engel und Teufel ist. Eine leichte Melancholie schwingt trotzdem noch durch die Bilder. Dramaturgisch bleibt der Film dennoch eigenwillig, bleibt trocken wie sein Humor. Auf seine Weise ist Kaurismäki aber auch schon wieder lässig, wenn, um ins Detail zu gehen, Kafka zum einschlafen gelesen wird oder ein alter Rocker in schillernd roter Lederjacke ein Konzert gibt, um das Geld für die Überfahrt des Jungen zu bezahlen. Es ist kurz gesagt, ein kleines optimistisches Werk eines alternden Pessimisten, der basierend auf wahren Zuständen ein im Kern irgendwie warmherziges, vielleicht etwas zu liebliches Kino macht.

6.5 / 10

Autor: Hoffman 

Sonntag, 19. Februar 2017

Fern-Sehen / TV-Tipps: 20.02.17. - 26.02.17.




Alle Angaben sind ohne Gewähr:

20.02.

Weites Land - 20:15, Arte
(R: William Wyler / USA 1958)



The Good, the Bad and the Weird
(R: Kim Jee-woon / KOR 2008) 

 

Frozen Ground - 22:15, ZDF
(R: Scott Walker / USA 2013) 



Alice und das Meer (OmU) - 22:55, Arte
(R: Lucie Borleteau /  F 2014)



Au revoir Taipeh - 0:00, WDR
(R: Arvin Chen / TWN, USA, D 2010)




21.10. 

Away We Go - 23:40, WDR
(R: Sam Mendes / USA, GB 2009)



Super - Shut up, Crime - 0:05, Tele 5
(R: James Gunn / USA 2010)



Die bleierne Zeit - 0:35, ARD
(R: Margarethe von Trotta / D 1981)



22.10. 

Fletcher´s Visionen - 20:15, Kabeleins
(R: Richard Donner / USA 1997)



Der Retter - 20:15, Arte
(R: Xavier Giannoli / F 2009)



Das Leben der Anderen - 22:25, 3sat
(R: Florian Henckel von Donnersmarck / D 2006)



Payback - 23:00, Kabeleins
(R: Brian Helgeland / USA 1999)



Tod den Hippies - Es lebe der Punk! - 23:15, Arte
(R: Oskar Roehler / D 2015)



Bowfingers große Nummer - 23:30, BR
(R: Frank Oz / USA 1999)




23.10.

Men in Black - 20:15, Vox
(R: Barry Sonnenfeld / 1997)


Take Shelter - 20:15, ServusTV
(R: Jeff Nichols / USA 2011)



Der Junge mit dem Fahrrad - 0:35, RBB
(R: Jean-Pierre & Luc Dardenne / B, F 2011)



Im Auftrag des Teufels - 1:45, Kabeleins
(R: Taylor Hackford / USA, D 1997)




24.10.

Zug um Zug - 20:15, Arte
(R: John Alexander / GB 2014)


Ghostbusters - 20:15, RTL II
(R: Ivan Reitman / USA 1984)



Ghostbusters II - 22:25, RTL II
(R: Ivan Reitman / USA 1989)


Pulp Fiction - 22:35, 3sat
(R: Quentin Tarantino / USA 1994) 

 

Der Tod steht ihr gut - 3:00, ZDF
(R: Robert Zemeckis / USA 1992)



The Minus Man - 3:25, ARD
(R: Hampton Fancher / USA 1999)



25.10. 

Die Verurteilten - 20:15, Vox
(R: Frank Darabont / USA 1994)


Cabaret - 20:15, 3sat
(R: Bob Fosse / USA 1972)


Wer früher stirbt, ist länger tot - 22:00, BR
(R: Marcus Rosenmüller / D 2006) 
 

Anatomie - 22:20, Tele 5
(R: Stefan Ruzowitzsky / D 2000)


Kill Bill Vol. 1 - 23:30, ZDFNeo
(R: Quentin Tarantino / USA 2003)


Unbeugsam - Defiance - 23:30, Prosieben
(R: Edward Zwick / USA 2008)


Tarantula - 2:35, ZDF
(R: Jack Arnold / USA 1955)



26.10. 

Tatort: Babbeldasch - 20:15, ARD
(R: Axel Ranisch / D 2016)


Rebecca - 20:15, Arte
(R: Alfred Hitchcock / USA 1940)


Vicky Cristina Barcelona - 21:45, 3sat
(R: Woody Allen / USA, SP 2008)


Unheimliche Begegnung der dritten Art - 23:15, 3sat
(R: Steven Spielberg / USA 1977) 
 

Kalifornia - 0:25, Tele 5
(R: Dominic Sena / USA 1993) 
 

The Guard - 0:35, ARD
(R: John Michael McDonagh / IRL 2011)





Autor: Hoffman

Donnerstag, 16. Februar 2017

Deutsches Genrekino als reine Zitatesammlung - Kritik: Sibylle (2015)



»Sibylle« ist der Abschlussfilm von Michael Krummenacher an der HFF in München, ein Genrefilm und daher nicht ganz uninteressant, wenn man einen Blick auf ihn wirft. Denn allzu oft fördert das deutsche Kino (immer noch nicht) Genrekino ans Tageslicht. Zur Geschichte: Sibylle macht Urlaub mit ihrer Familie. Bei einem Spaziergang trifft sie auf eine ähnlich gekleidete und in etwa gleich alte Frau, die kurz daraufhin an einer Klippe Selbstmord begeht - aus unerklärlichen Umständen. Diese scheinbare Doppelgängerin wirft sie aus der Bahn und zunehmend wird Sibylle ihrer eigenen Familie und Bekannten fremder, sie fühlt sich zunehmend unwohler und sie beginnt wortwörtlich Gespenster zu sehen. Der Film ist das Psychogramm einer Frau, die langsam in den Wahn abdriftet. Für die Protagonistin ist es eine Irrreise, bei der sie die Kontrolle verliert und für die ein Alptraum lebendig wird. Die Vorbilder von Michael Krummenacher scheinen überdeutlich durch diesen düsteren Film zu spuken, insbesondere Kubricks »Shining« wird zum beliebten Zitierobjekt, ob das bei der Geschichte Sinn macht oder was das mit seiner eigenen Geschichte zu tun hat, scheint Krummenacher vor allem herzlich egal zu sein. Kubricks Film wird geplündert. So muss es unter anderem auch ein gespenstisch-leeres Hotel (mit Namen »Aurora«) geben mit befremdlich-grotesken Gestalten (auffallend: Eine Butler-Gestalt, die immer wieder auftauchen wird, fragen Sie nicht warum). Immer wieder verweisen Einstellungen auf die Stilistik des Kubricks Films.



Daneben müssen Dario Argentos Kunstwelten herhalten, zugegeben, dort hält sich Krummenacher dezenter, aber Ausleuchtung und die zumindest ausgeklügelte Farbdramaturgie verweisen zumindest auf den italienischen Meister. Man muss überhaupt zugeben, wenn man für den Film sprechen will, dass er immer wieder treffende Stimmungsbilder bereithält, die er in der Dunkelheit oder der bläulichen Nacht entwirft. Bilder, die für bestimmte Momente, etwas anziehendes und geheimnisvolles haben, denen man sich hingeben möchte. Das gilt besonders für den Anfang des Films, weil dort von der Geschichte noch alles offen ist, man noch offen für den Film ist, der mit seinen bedrohlichen Klänge und mysteriösen Geräuschen an sich binden möchte. Dieser Horrorfilm (man könnte ihn auch ebenso gut als Psycho-Thriller verstehen, aber diese Kleinlichkeiten sparen wir uns lieber) betont die Leere, die Isolation seiner Protagonistin und daran tut er gut. Denn es gibt Bilder und Momente, die einen einnehmen, daneben bleibt der Film eher bieder und mit bieder da meine ich einmal, dass seine Figuren allesamt komplett steril bleiben.



Man steht als Beispiel komischerweise nie auf der Seite der Protagonistin, sondern nimmt sie als paranoid wahr. Sie ist wahnhaft, aber man weiß, dass alles nur Wahn ist. Der Film bleibt wahrscheinlich zu unterkühlt, um das zu erreichen, was Martin Scorsese mit »Shutter Island« gelang (zu dem man hier auch eine gewisse Nähe an sich erkennen mag), nämlich auf einer Ebene mit der Figur zu sein. Denn so beäugen wir diese Figur eher skeptisch, hinterfragen mehr ihre Vorstellungen, die auch stets als Vorstellungen zu klar markiert sind. Wir glauben nicht, dass das die Wirklichkeit sein könnte (und so fragt man sich schlichtweg, wo überhaupt diese Visionen herkommen). Kurz gesagt: Wir verlieren diese Figur für uns. Krummenacher lässt seiner Protagonistin keine Ruhe, denn kein Moment kommt ohne irgendeinen Schock mehr für sie aus gegen Ende, ihm fehlt aber wohl das Feingefühl für seine Figuren, wie es Roman Polanski bei seiner »Mieter«-Trilogie zeigte, die dieser Film hier auch unzählige mal ausgiebig bemüht und mit haargenauen Einstellungen zitiert. Der Film richtet seine Achtsamkeit demnach mehr auf extrovertierte Momente, auf das Performative der Inszenierung. Die Geschichte bleibt leider schablonenhaft (und wird auch nie schlüssig - Anmerkung am Rande: Bei einem Film, der gewiss auch den Einfluss von David Lynch nicht verbergen will, würde mancher natürlich argumentieren, dass das kein Argument wäre. Man muss aber auch sagen: Lynchs Filme bieten eine Interpretation an, bei diesem Film verhält es sich eher so: Wo nichts ist und nichts angeboten wird, da kann man auch nichts weiterdenken). Die Geschichte folgt etablierten Mustern, gewiss, dazwischen finden sich interessante Einzelmomente, aber so an sich scheint der Film nur aus Versatzstücken zusammengebaut zu sein und das bringt diesen Film dann doch zu Fall.



Denn was soll man inhaltlich über ihn sagen? Er schildert den geistigen Verfall einer Frau, viel über seine Figur hat der Film aber auch nicht zu erzählen, denn ihm scheint mehr am nächsten Ereignis gelegen zu sein, bei dem der Film das Schauerliche zelebrieren kann und jedes Gimmick nutzt, dass das Genre für ihn bereithält (neben dem bereits genannten: überzogener Nebel oder mysteriöses Rauschen aus dem Telefon, dessen Sprecher man kaum noch versteht). Das lässt den Film zerstreut und diffus erscheinen, weil viele Momente, die typisch für das Genre sind, nicht wirklich etwas mit der eigentlichen (sowieso recht dünnen) Geschichte zu tun haben, auch wenn man diese viele kleinen Momente alle als Verfall des geistiges Zustandes seiner Protagonistin werten kann, was mir aber ehrlich gesagt auch etwas zu dünn und fadenscheinig ist (und wenn man es so begründen würde, es sich auch verdammt einfach macht). Schaut man diesen Film nun und versucht sich dem Inhalt zu näheren, könnte man als erstes auf die Idee gekommen, dass um eine Frau geht, die zunehmend von der Männerwelt, um sie herum, bedrängt wird. Vielleicht ginge es um die Rolle der Frau in der Familie und der Film würde folglich eine Demanzipation schildern. Jedoch zerstreut der Film diese Interpretation (scheinbar bewusst) durch das Hinzufügen (neben Vater, älterer Sohn, jüngerer Sohn, Augenarzt und seltsamer Nachbar) einer älteren weiblichen Figur, die plötzlich auch wie alle Anderen ganz komisch ist. (Zweite Idee: Vielleicht handelt der Film auch vom Grauen der Midlife-Crisis? Wer weiß das schon...)



Man hört auf jeden Fall, das Werk von Polanski (namentlich: »Repulsion«, »Rosemaries Baby« und »Der Mieter«) durch diesen Film schreiten. Auch ihn beschäftigte in diesen Frühwerken das Wahnhafte, das Abdriften in den Wahn und auch in einem Teil dieser Werke beobachtete er weibliche Protagonistinnen, die im Grunde allein in ihrer Welt standen. So verhält es sich auch mit diesem Werk. Nur ist Krummenacher kein Polanski, sondern scheint nur seine genannten Filme oft genug gesehen zu haben. Das Problem mit »Sibylle« ist aber nun, dass der Film nur über seine Vorbilder funktioniert, an denen er klebt, von denen er sich nie lösen kann, von denen er saugt und giert. Dennoch hat der Film leider keine eigene Geschichte zu erzählen (oder zumindest keine interessante, keine ausgefeilte), die eine eigene Dynamik entwickelt, die eigene Figuren entwickelt, der Film bleibt in seinen Ansätzen behaftet und bleibt somit schlichtweg ein inhaltlich dürres (und durchaus plakatives) Epigonenwerk, dem man aber immerhin Kurzweil zusprechen kann. Denn ja, ich wiederhole mich, der Film hat Momente, der Film hat Bilder, die sich lohnen, auch wenn wir sie bereits kennen mögen.

5.5 / 10

Autor: Hoffman 

Sonntag, 12. Februar 2017

Fern-Sehen / TV-Tipps: 13.02.17. - 19.02.17.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

13.02. 

Kreuzweg - 20:15, Arte
(R: Dietrich Brüggemann / D 2014)



Die Brautjungfer - 22:00, Arte
(R: Claude Chabrol / F, D 2004)



Die Jagd - 22:15, ZDF
(R: Thomas Vinterberg / DK, S 2012)



Der Fall Judas - 23:50, Arte
(R: Rabah Ameur-Zaïmeche / F 2015)



Mary & Max - 0:00, WDR
(R: Adam Elliot / AUS 2009)



Festung - 0:45, ZDF
(R: Kirsi Liimatainen / D 2011)



14.02. 

Was bleibt - 22:25, 3sat
(R: Hans-Christian Schmid / D 2012)



Meteora - 23:50, 3sat
(R: Spiros Stathoulopoulos / GR, D, F 2012)



15.02. 

Road to Perdition - 20:15, Kabeleins
(R: Sam Mendes / USA 2012)



Ein Mord für zwei - 20:15, Tele5
(R: Kenneth Branagh / USA, GB 2007)



Gloria - 20:15, Arte
(R: Sebastián Lelio / CHILE, SP 2013)


Das andere Rom - Sacro Gra (OmU) - 22:00, Arte
(R: Gianfranco Rosi / I, F 2013)



Elementarteilchen  22:25, 3sat
(R: Oskar Roehler / D 2006)



Last Man Standing - 22:35, Kabeleins
(R: Walter Hill / USA 1996)


Dieses schöne Scheißleben - 23:25, WDR
(R: Doris Dörrie / D 2014)


Die getäuschte Frau  23:30, Arte
(R: Sasha Polak / D, NL, B 2015)

   
16.02.


Der Zauber von Maléna - 22:25, 3sat
(R: Guiseppe Tornatore / USA, I 2000)


Dead Man Down - 22:35, Vox
(R: Niels Ardeb Oplev / USA 2013)


Micmacs - 0:50, ARD
(R: Jaen-Pierre Jeunet / F 2009)


The Future - 1:15, RBB
(R: Miranda July / USA, D 2011)



17.02. 

300 Worte Deutsch - 20:15, Arte
(R: Züli Aladag / D 2013)


21 Jump Street - 20:15, RTL II
 (R: Phil Lord, Chris Miller / USA 2012)


Polizeiruf 110: Cassandras Warnung - 22:00, ARD
(R: Dominik Graf / D 2011)


Julia - 22:35, 3sat
(R: Erick Zonca / USA, F, MEX, B 2008)


18.02.

Oh Boy - 20:15, 3sat
(R: Jan Ole Gerster / D 2012)


Tödliche Versprechen - Eastern Promises - 22:00, One
(R: David Cronenberg / GB, KAN, USA 2007)


Keine halben Sachen - 22:35, RTL II
(R: Jonathan Lynn / USA 2000) 
 

Kein Mittel gegen Liebe - 23:40, ARD
(R: Nicole Kassell / USA 2011)


Im Land der Raketenwürmer - 1:00, ZDF
(R: Ron Underwood / USA 1990) 
 

Fair Game - 1:25, ARD
(R: Doug Liman / USA 2010)


Über den Todespass - 3:10, ARD
(R: Anthony Mann / USA 1954)



 19.02. 

Iron Man 3 - 20:15, RTL
 (R: Shane Black / USA, CHINA 2013)



In meinem Himmel - 20:15, Prosieben
(R: Peter Jackson / USA, GB; NEUS 2009)



Comedian Harmonists - 20:15, Arte
(R: Joseph Vilsmaier / D, Ö 1997)



Jagdgeschwader Wildkatze - 20:15, Tele 5
(R: Nicholas Ray / USA 1951)



Eine auswärtige Affäre (OmU) - 22:20, Arte
(R: Billy Wilder / USA 1948)



Verblendung - 22:50, Prosieben
(R: David Fincher / USA, S, N 2011)



Mr. Morgans letzte Liebe - 23:35, ARD
(R: Sandra Nettelbeck / D, B, USA, F 2013)



Helden der Nacht - 1:35, RTL II
(R: James Gray / USA 2007)



Slither - 3:20, RTL II
(R: James Gunn / KAN, USA 2006)




Autor: Hoffman  
 

Samstag, 11. Februar 2017

Klassiker der Extraklasse - "The Woman in the Window" (1944)




Sehen heisst Angst haben in diesem Film von Fritz Lang. Sehen ist unweigerlich verbunden mit negativen Werten, mit Furcht, Zweifel, Unsicherheit, auch mit Nacht. Natürlich ist The Woman in the Window kein Horrorfilm, zumindest nicht oberflächlich. Aber es gilt: Was auch immer die Kamera einfängt, um dies müssen wir bangen. Der Film zwingt uns, hinzuschauen, auf Situationen, von denen wir froh wären, wenn wir sie nicht sehen müssen, auch wenn gerade darin ihre Brillanz liegt. Nachdem die von Edward G. Robinson gespielte Hauptfigur, mit der wir uns sofort identifizieren, in Notwehr zu einem Mord gezwungen wurde,  versucht sie, die Leiche loszuwerden. Wir hoffen, dass es ihm gelingt, dass ihn niemand sieht. Wenn wir diesem Unterfangen also zuschauen, ist dies verbunden mit der Furcht, dass er auffliegt. Was immer wir sehen, es könnte etwas geschehen, es droht die Gefahr. Was wir nicht sehen, was die Kamera nicht zeigt, davon geht keine Gefahr aus. Wir wissen, dass uns etwas nur gezeigt wird, weil ein Problem für den Protagonisten entstehen könnte; nur dann ist es würdig, präsentiert zu werden. Ein Nachbar, dem Robinson begegnet, einem Polizisten, einem Wärter… Die Intensität wird noch dadurch gesteigert, dass fast in jeder Szene zu Beginn eine Uhr auftaucht, vielleicht am extremen Bildrand, vielleicht prominent in der Mitte. Die „Sprünge“ in der Zeit markieren diejenigen ungesehenen Episoden, in denen nichts passiert ist, und die wir nicht gesehen haben.
Auch nachdem sich der Leiche entledigt wurde, werden wir gezwungen mitanzusehen, wie Robinson immer tiefer in einen Strudel gerät; wie er sich durch kleine unüberlegte Äusserungen in Gefahr bringt, sich verdächtig macht. Sehen ist nur mit Niederlage verbunden; es gibt kein Gewinnen. Im bestmöglichen Fall schöpft die Polizei nur einen geringen Verdacht. Aber zwingend kommen sie irgendwann, die Worte oder Taten, die Robinson in den Abgrund stürzen. Das Insistieren der Kamera muss sie zum Vorschein bringen. So scheint es.
Die Schere, schon in Langs Vorgängerfilm Ministry of Fear eine prominente Requisite, die dort bedrohlich von Duryea in der Hand gehalten wurde, wird dann erst in The Woman in the Window zum effektiven Mordinstrument. Auch das Muster an der Wand im Heim der falschen „Wahrsagerin“ aus jenem vorhergehenden Film kommt hier erneut zum Einsatz, in der Wohnung Joan Bennetts:

Ministry of Fear
Woman in the Window
Genauso der grosse Spiegel, in dem sich in Ersterem das letzte Aufeinandertreffen von Duryea und der von Ray Milland gespielten Hauptfigur vollzieht; der Spiegel im Wohnzimmer Bennetts hier ist noch überdimensionaler, komplexer. Praktisch in jeder Einstellung dieser Wohnung sehen wir einen Spiegel; nicht nur diesen grossen im Wohnzimmer, auch im Bad usf.
Langs Obsession mit Architektur, mit Formen (immer wieder: Kreis innerhalb eines Quadrats) ist in diesen Filmen genauso evident wie in denjenigen aus der Zeit vor dem Exil. Bereits die den Film eröffnende Einstellung von Ministry of Fear ist in dieser Hinsicht ein Meisterstück; die Kamera fixiert zunächst eine tickende Uhr, fährt dann allmählich zurück und enthüllt die verschiedensten Schichten und Blöcke von Licht und Schatten, die in diesem Raum ihr Unwesen treiben, bis schliesslich die Hauptfigur in der kameranahen Ecke zum Vorschein kommt. Der Raum, so stellt sich später heraus, liegt in einer psychiatrischen Anstalt. Ähnlich, vielleicht noch extremer das Finale in Langs nächstem Film „Scarlett Street“, wo ein Raum vom rhythmisch zyklischen Licht eines Strassenlichts erfasst wird, sich Hell und Dunkel abwechseln, und damit das Wahnsinnige im Kopf des Protagonisten, erneut Edward G. Robinson, spiegeln.
In Scarlet Street sehen wir, wie ein respektabler, aber einsamer Zeitgenosse in den Ruin getrieben wird. Er hat nichts falsch gemacht, er ist nur auf der Suche nach Zuneigung, nach Liebe… doch am Schluss verliert er alles, wird ein gebrochener Mann und zudem in den Wahnsinn getrieben. Immer wieder sehen wir in Langs Filmen, wie der Kontakt mit der Gesellschaft ein Individuum in den Abgrund treibt. Gesellschaft strömt bei Lang überhaupt nichts Positives, nichts Erlösendes aus so wie bei vielen amerikanischen auteurs. Gesellschaft ist Schrecken; trifft ein Individuum mit ihr zusammen, macht sie es, mit Zugabe von Zeit (deshalb so viele Uhren in Lang - man braucht nur ein wenig zu warten...) zu einem Wahnsinnigen (Scarlet Street), gar zu einem Monster (Fury). The Woman in the Window ist hier vielleicht weniger konsequent; das Ende, bei dem der Grossteil des Films als Traum demaskiert wird, finde ich trotzdem sehr gelungen. Wir sehen eine weitere Variation von Langs Thema, dass nichts ist, wie es scheint (vielleicht das entscheidende „Thema“ von Ministry of Fear!). Doch eigentlich ist ja ein Traum auch bloss eine Form des Wahnsinns.

 
++
Autor: Cameron

Mittwoch, 8. Februar 2017

Wer bist du wirklich? Kritik: Moonlight (2016)

Es gibt ihn auch in aller Regelmäßigkei: den absoluten Underdog bezüglich der Produktionsumstände im Rennen um den Oscar. Dieses Jahr nennt er sich "Moonlight", hat ein schmales Budget von 5 Millionen Dollar und steht momentan bei respektablen 8 Nominierungen. Die Beachtung bei der Preisverleihung mag erstmal überraschen und dürfte vorschnell in Zusammenhang mit der letztjährigen Debatte über die fehlende Repräsentation von schwarzen Schauspielern gebracht werden. Eine solche Versteifung tut "Moonlight" jedoch nicht nur unrecht, sondern verstellt den Blick auf einen der wunderbarsten Filme der letzten Zeit (auf eine genauere Zeitspanne wird durch eine Vermeidung LeSamourai'scher Superlative verzichtet). Der zweite Langfilm von Barry Jenkins erzählt die Geschichte von Chiron, einem schwarzen Jungen, der sich durch 3 Lebensabschnitte, und dabei vor allem mit seiner drogenabhängigen Mutter und seiner eigenen Homosexualität, kämpfen muss. Jede Phase in Chirons Leben erhält hierbei einen eigenen Namen, angefangen mit dem Spitzname "Little", womit der entsprechend kleine achtjährige Chiron benannt wird. Von den Kindern aus seiner Nachbarschaft wird er gehänselt, lediglich der gleichalte Kevin scheint sich für ihn zu interessieren. Die stärkste Bezugsperson ist indes der Drogendealer Juan (Mahershala Ali), der ursprünglich von Kuba stammt und Chiron unter seine Fittiche nimmt, während seine Mutter dazu nicht in der Lage ist. Dank Juan lernt Chiron nicht nur zu schwimmen, sondern sich zum ersten Mal wie die sprichwörtliche Mitte der Welt zu fühlen, was in einer taufenähnlichen Szene virtuos dargestellt wird. Die Kamera versinkt hier fortwährend im Meeresspiegel und steigt ebenso wieder auf, während sich Chiron nur treiben lassen muss. Juan wird nicht nur zu einem Vorbild, welches Chiron zeitlebens nicht mehr loslassen wird, er erzählt auch von der Eigenart, dass schwarze Jungen im Mondlicht durch ihre Haut eine bläuliche Färbung bekommen. Was für eine poetische Tatsache.


Der zweite Lebensabschnitt trägt mit "Chiron" den Eigennamen des Protagonisten. In diesem zweiten Akt fehlt seine so wichtige Vaterfigur (wahrscheinlich ist sie dem gefährlichen Leben eines Dealers zum Opfer gefallen), nur dessen Freundin Theresa bleibt die Ersatzmutter für Chiron. Der leidet weiter unter den Quälereien seiner Mitschüler, die von Chirons Art anders zu sein, angetrieben werden. Selbst Kevin ist zu einem großmäuligen Teenager verkommen, der mit seinen sexuellen Eroberungen prahlt, jedoch noch immer etwas für Chiron übrig hat. So folgen deren erste Berührungen am nächtlichen Strand, die ein einschneidendes Ereignis für Chiron bilden. Kevin lässt sich allerdings von den Anfeuerungen dazu anstiften, sich gewalttätig an Chiron zu vergehen. Zwangsläufig führen die damit einen neuen Höhepunkt erreichenden Demütigungen zu einem Gewaltausbruch Chirons, der eine Unterbringung in staatlichen Institutionen nach sich zieht. Möglicherweise fühlt man sich an das Schicksal der Figur Randy Wagstaff aus der HBO-Serie "The Wire" erinnert. Wie sich eine Person in derartigen unpersönlichen Strukturen verändert, könnte nun der dritte Akt zeigen. Die Betonung muss hierbei auf "könnte" liegen, denn 10 Jahre später hat sich Chiron zweifellos äußerlich verändert in dem Sinne, dass er durch seinen muskulösen Körper und die Ausstrahlung eines ruchlosen Gangsters an sein ehemaliges Idol erinnert, diese jedoch schnell als reine Fassade entlarvt werden. In seinen Alpträumen wird er weiterhin von seiner Mutter verfolgt, sowie von Kevin, den er gleichfalls nicht vergessen kann. Nun folgt in diesem Schlussakt, der sich schlichtweg "Black" nennt (was in diesem Fall kein Merkmal bezeichnet, sondern Kevins Name für Chiron) das schmerzhafte Wiedersehen nach langer Zeit. Spätestens jetzt erreicht der Film eine emotionale Intensität, die sich nur schwer ertragen lässt.


Und deshalb ist die Independent-Produktion eine ungewöhnliche Wahl unter den Oscar-Kandidaten. Es ist kein formelhaftes Biopic und verneint auch sämtliche Feelgood-Angebote an den Rezipienten. Stattdessen werden unangenehme Fragen der Identität gestellt, die unter anderem die Herkunt, Hautfarbe und Sexualität einer Person umfassen, ohne sie zu simplen Lösungen oder gar zu einer Erlösung zu führen. Selbst nach dem finalen Geständnis bleiben sie: die Widersprüche und Wirrnisse, die Chiron mit sich herumträgt. Alle 3 Schauspieler sind in der Lage, Chirons tragische Entwicklung einfühlsam und glaubwürdig zu vermitteln. Eine Nähe zur Figur wird durch den Einsatz von Steadycams erreicht. Ungalublich, wie dennoch die ästhetische Qualität nicht verloren geht. Ebenfalls mutet der Soundtrack ungewöhnlich an, der klassische Musik in dissonanter Form in ein prekäres Setting trägt und damit vermeintliche Grenzen der Kultur aushebt. Denn Grenzen kennt "Moonlight" ohnehin keine, auch keine erzählerischen. Das auf dem Theaterstück "In Moonlight Baby Boys Look Blue" basierende Drehbuch zeigt die prägnanten Punkte im Leben eines Individuums, alle weiteren Subplots und Anknüpfungspunkte wären Ballast gewesen und würden nur den Erzählfluss stören. Die letzte Einstellung muss in der Schwebe bleiben und enbehrt einer eindeutigen Zuordnung. Letztlich ist "Moonlight" vielleicht nicht rundum perfekt, aber zumindest sehr nahe dran. Zwar wird er wahrscheinlich die wichtigsten Oscars gegen das durchaus gelungene Retro-Musical "La La Land" verlieren, den Wagemut des Films in Zeiten Trump'scher Verblödung kann das aber auch nicht ansatzweise schmälern.

                                                                          9/10

Autor: DeDavid

Sonntag, 5. Februar 2017

Fern-Sehen / TV-Tipps: 06.02.17. - 12.02.17.




Alle Angaben sind ohne Gewähr:

06.02. 

The Broken Circle - 20:15, Arte
(R: Felix Van Groeningen / B, NL 2012)



Feuerwerk am helllichten Tag - 22:05, Arte
(R: Yi´nan Diao / CHINA 2014)



Centurion - 23:25, Kabeleins
(R: Neil Marshall / GB, F 2010)



Härte - 23:50, Arte
(R: Rosa von Praunheim / D 2015)



07.02. 

Jennas Kuchen - 20:15, SuperRTL
(R: Adrienne Shelly / USA 2007)



Robot & Frank - 20:15, ServusTV
(R: Jake Schreier / USA 2012) 

 

Boy A - 23:40, WDR
(R: Andrew Garfield / GB 2007)



Mutter & Sohn - 0:00, BR
(R: Calin Peter Netzer / RUM 2013)



 08.02. 

The Messenger - 20:15, 3sat
(R: Oren Moverman / USA 2009)



Rebellion der Rechtlosen - 20:15, Arte
(R: Bill Douglas / GB 1986)



Yella - 22:25, 3sat
(R: Christian Petzold / D 2007)



Auf Messers Schneide - 22:50, Kabeleins
(R: Lee Tamahori / USA 1997)



Philomena - 23:30, BR
(R: Stephen Frears / GB, USA, F 2013)



Das Ende ist mein Anfang - 1:20, ARD
(R: Jo Baier / D, I 2010)



Zwölf Uhr mittags - 2:55, ARD
(R: Fred Zinnemann / USA 1952)



09.02. 

Captain Philipps - 20:15, Vox
(R: Paul Greengrass / USA 2013)



Wer, wenn nicht wir - 21:00, 3sat
(R: Andres Veiel / D 2011)



Auf der Jagd - 22:30, Kabeleins
(R: Stuart Baird / USA 1998)



Spur der Steine - 22:45, RBB
(R: Frank Beyer / DDR 1966) 


 

Lord of War - 22:55, Vox
(R: Andrew Niccol / USA 2005)




´71 - 23:00, 3sat
(R: Yann Demange / GB 2014)




10.02. 

Wir Monster - 20:15, Arte
(R: Sebastian Ko / D 2014)



Pain & Gain - 20:15, Prosieben
(R: Michael Bay / USA 2013)



Gangster Squad - 22:35, Prosieben
(R: Ruben Fleischer / USA 2013)



Intimacy - 22:35, 3sat
(R: Patrice Chéreau / F, I 2001) 



Hi-Lo Country - 0:30, 3sat
(R: Stephen Frears / USA, GB, D 1998) 

 

Nikita - 1:50, RTL II
(R: Luc Besson / F, I 1990) 

 

Green Zone - 2:15, ZDF
(R: Paul Greengrass / F, USA, SP, GB 2010)



11.02. 


Das wahre Leben - 20:15, One
(R: Alain Gsponer / D, CH 2006)



The Score - 22:05, ServusTV
(R: Frank Oz / USA 2001)



Shootout - Keine Gnade - 22:20, Sat1
(R: Walter Hill / USA 2012)



Blue Steel - 23:35, ZDFNeo
(R: Kathryn Bigelow / USA 1989) 

 

Extreme Rage - 0:05, Sat1
(R: F. Gary Gray / USA, D 2003)



 
12.02. 

Der Schinnerhannes - 16:35, 3sat
(R: Helmut Käutner / D 1958)





Tammy - 20:15, RTL
(R: Ben Falcone / USA 2014)



Vierzig Wagen Westwärts - 20:15, Tele 5
(R: John Sturges / USA 1965) 

 

Gigi - 20:15, Arte
(R: Vincente Minnelli / USA 1958)



Der Mandant - 20:15, RTL II
(R: Brad Furman / USA 2011)



Die Zeit der Geier - 23:10, Tele 5
(R: Nando Cicero / I 1967) 

 

The Tree of Life - 23:35, ARD
(R: Terrence Malick / USA 2011)



Der Räuber - 0:25, 3sat
(R: Benjamin Heisenberg / D, Ö 2010) 

 

Fish Tank - 1:50, ARD
(R: Andrea Arnold / GB 2009)



Autor: Hoffman


 

Donnerstag, 2. Februar 2017

Zuletzt geschaut (Januar 2017)



Hoffman:

Peter Pan - 7.0
(R: P. J. Hogan / USA 2003)

Piraten - 5.5 (aufgewertet)
(R: Roman Polanski / F, TUN 1986)

Ein glückliches Jahr - 7.0
(R: Claude Lelouch / F, I 1973)

The Hateful Eight - 7.5
(R: Quentin Tarantino / USA 2015)

Der Wert des Menschen - 7.0
(R: Stéphane Brizé / F 2015)

Toni Erdmann - 7.0
(R: Maren Ade / Ö, D 2016)

Godzilla - 4.5
(R: Gareth Edwards / J, USA 2014)

Die 27. Etage - 7.0
(R: Edward Dmytryk / USA 1965)

Der Staat gegen Fritz Bauer - 6.0
(R: Lars Kraume / D 2015) 

Wild - 6.5
(R: Nicolette Krebnitz / D 2016)

Agnieszka - 5.0
(R: Tomasz Emil Rudnik / D, POL 2014)

Alles für die Liebe - 6.0
(R: Claude Lelouch / KAN, F 1993)

I saw the Devil - 6.0
(R: Kim Jee-woon / KOR 2010)

...und immer lockt das Weib - 6.0
(R: Roger Vadim / F 1956)

Offret - 7.0
(R: Andrei Tarkowski / F, GB, I, S 1986)

Deep Star Six - 5.0
(R: Sean S. Cunningham / USA 1989)

The Kingsman: The Secret Service - 5.0
(R: Matthew Vaughn / GB, USA 2014)

Zünftige Bande - 7.0
(R: Julien Duvivier / F 1936)

Die Entführer lassen grüßen - 6.5
(R: Claude Lelouch / F, I 1972)

I wie Ikarus - 7.0
(R: Henri Verneuil / F 1979)

Bringing Out The Dead - 9.0 (konstant)
(R: Martin Scorsese / USA 1999)

Idiocracy - 5.0
(R: Mike Judge / USA 2005)

Transcendence - 4.0
(R: Wally Pfister / CHINA, GB, USA 2014)

Lebensabend - 7.0
(R: Julien Duvivier / F 1939)

...und vor Lust zu sterben - 6.5
(R: Roger Vadim / F, I 1960)


Ipcress - 7.0
(R: Sidney J. Furie / GB 1965)


Unter dem Sand - Land of Mine - 7.0
(R: Martin Zandvliet / D, DK 2015)

Der Wolfsmensch - 6.5
(R: George Waggner / USA 1941)

Der öffentliche Feind - 7.0
(R: William A. Wellman / USA 1931)

Chicago - Angels with Dirty Faces - 7.0
(R: Michael Curtiz / USA 1938)

Es geschah in einer Nacht - 7.0
(R: Frank Capra / USA 1934)

Der Wald vor lauter Bäumen - 6.5
(R: Maren Ade / D 2003)

Darjeeling Limited - 5.5
(R: Wes Anderson / USA 2007)

Die wilden Zwanziger - 7.0
(R: Raoul Walsh / USA 1939)

Der dünne Mann - 7.0
(R: W.S. Van Dyke / USA 1934)

Trommeln am Mohawk - 6.5
(R: John Ford / USA 1939)

Insel der verlorenen Seelen - 7.0
(R: Erle C. Kenton / USA 1932)


Ärger im Paradies - 7.0
(R: Ernst Lubitsch / USA 1932)

In jenen Tagen - 7.0
(R: Helmut Käutner / D 1947)


Angst - 7.0
(R: Gerald Kargl / Ö 1983)


Vermisst - 7.5 
(R: Costa-Gavras / USA 1982)


Polizeiruf 110: Der Tausch - 6.5
(R: Andreas Dresen / D 1997)


Entscheidung in der Sierra - 7.0
(R: Raoul Walsh / USA 1941)


Die Geschwister Kardesler - 7.0
(R: Thomas Arslan / D 1997)

 


Cameron:

++
Holiday
(R: George Cukor / USA 1938)

Deutschland im Jahre Null
(R: Robert Rossellini / D, IT 1948)

025 Sunset Red
(R: Laida Lertxundi / USA 2016)

Scarface
(R: Howard Hakws / USA 1932)

The Big Steal
(R: Don Siegel / USA 1949)

Coeur fidèle
(R: Jean Epstein / F 1923)

Silver Lode
(R: Allan Dwan / USA 1954)

Tennessee's Partner
(R: Allan Dwan / USA 1955)

Ramrod
(R:André de Toth / USA 1947)


+
Tod und Teufel
(R: Peter Nestler / D 2009)

Play Misty For Me
(R: Clint Eastwood / USA 1971)

Cat People
(R: Jacques Tourneur / USA 1942)

Hangmen Also Die!
(R: Fritz Lang / USA 1943)

Spione
(R: Fritz Lang / D 1928)

Man Hunt
(R: Fritz Lang / USA 1941)

Frankenstein
(R: James Whale / USA 1931)

Bride of Frankenstein
(R: James Whale / USA 1935)


+/-
Dark Waters
(R: André de Toth)

Invasion of the Body Snatchers
(R: Don Siegel / USA 1956)


???
Vampyr
(R: Carl Th. Dreyer / D, SW 1932)

Three Sisters
(R: Wang Bing / CH 2012)

Sylvia Scarlett
(R: George Cukor / USA 1935)

Liebe ist kälter als der Tod
(R: R. W. Fassbinder / D 1969)


DeDavid

The Americans Staffeln 1 + 2 - je 6.0
(R: Diverse / USA 2013/2014)


Sherlock Staffel 4 - 4.0
(R: Diverse / GB 2017)


Schlaflos in Seattle - 5.0
(R: Nora Ephron / USA 1993)


Robinson Jr. - 4.0
(R: Sergio Corbucci / I 1976)


The Beach - 6.0
(R: Danny Boyle / USA 2000)


Lebe lieber ungewöhnlich - 4.0
(R: Danny Boyle /GB 1997)

J. Edgar - 6.0
(R: Clint Eastwood / USA 2011)


Die Akte Jane - 2.0
(R: Ridley Scott / USA 1997)


Piraten - 3.0
(R: Roman Polanski / F, TU 1986)


Die Geschwister - 6.0
(R: Jan Krüger / D 2016)


In einem Jahr mit 13 Monden - 7.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / D 1978)

Der Umleger - 5.0
(R: Charles B. Pierce / USA 1976)

Ein streunender Hund - 8.0
(R: Akira Kurosawa / JP 1949)

Der trunkene Engel - 7.0
(R: Akira Kurosawa / JP 1948)

Sicko - 3.0
(R: Michael Moore / USA 2007)

Twilight Zone: The Movie - 6.0
(R: Diverse / USA 1983)

A Field in England - 5.0
(R: Ben Wheatley / GB 2013)

Under the Shadow - 5.0
(R: Babak Anvari / IR 2016)

Moonlight - 9.0
(R: Barry Jenkins / USA 2016)

Phoenix - 7.0 (konstant) 
(Christian Petzold / D 2014)

Fear - 4.0
(R: James Foley / USA 1996)

Zabriskie Point - 7.0
(R: Michelangelo Antonioni

Nordsee ist Mordsee - 6.0
(R: Hark Bohm / D 1976)

Gespenster - 6.5
(R: Christian Petzold / D 2005)

Händler der vier Jahreszeiten - 7.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / D 1972)

Angst vor der Angst - 8.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / D 1975)

K-19 - 2.0
(R: Kathryn Bigelow / USA 2002)

Die Hölle - Inferno - 3.5
(R: Stefan Ruzowitzky / AT, D 2017)

The Great Wall - 1.5
(R: Yimou Zhang / CN, USA 2016)

Der Flug des Phönix - 7.0
(R: Robert Aldrich / USA 1965)

Verlockende Falle - 4.0
(R: Jon Amiel / USA 1999)


Serenity - 4.0
 (R: Joss Whedon / USA 2005)


Marketa Lazarová - 8.0
(R: Frantisek Vlácil / CZ 1967)

Zwischen Himmel und Hölle - 9.0
(R: Akira Kurosawa / JP 1963)

Sanjuro - 7.0
(R: Akira Kurosawa / JP 1962)

The Bad Sleep Well - 7.0
(R: Akira Kurosawa / JP 1960)

Die verborgene Festung - 7.0
(R: Akira Kurosawa / JP 1958)

Zhao - Der Unbesiegbare - 5.0
(R: Chwang-hwa Jeong / HK 1972)

Cop Land - 5.0
(R: James Mangold / USA 1997)

Teen Wolf - 4.0
(R: Rod Daniel / USA 1985)

Mystery Men - 4.0
(R: Kinka Usher / USA 1999)

Airport - 3.0
(R: George Seaton / USA 1970)

Green Room - 7.0 (konstant)
(R: Jeremy Saulnier / USA 2015)