Sonntag, 23. April 2017

Fern-Sehen / TV-Tipps: 24.04.17. - 30.04.17.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:


24.04. 

Die zwei Leben der Veronika - 20:15, Arte
(R: Krzysztof Kieslowski / F, PL, N 1991)



Ein kurzer Film über das Töten - 21:50, Arte
(R: Krzysztof Kieslowski / PL 1988)



R.E.D. 2 - 22:15, ZDF
(R: Dean Parisot / USA, F, KAN 2013)



Die Legende von Paul und Paula - 23:05, MDR
(R: Heiner Carow / DDR 1973)



Illegal (Omu) - 0:00, WDR
(R: Olivier Masset-Depasse / B, LUX, F 2010)



Bangkok Dangerous - 0:50, Tele 5
(R: Danny & Oxide Chan Pang / THAI 2000)



25.04. 

Die Schatzinsel - 13:45, Arte
(R: Byron Haskin / GB. USA 1950)



Liebe auf den ersten Schlag - 20:15, ServusTV
(R: Thomas Cailley / F 2014)



I am not your Negro - 20:15, Arte
(R: Raoul Peck / F, USA 2016)



e-mail für dich - 20:15, SuperRTL
(R: Nora Ephron / USA 1998)



Blind Date - 22:35, SuperRTL
(R: Blake Edwards / USA 1987)



26.04. 

1001 Gramm - 20:15, Arte
(R: Bent Hamer /  N, D 2014)



Ein Prophet - 22:30, Arte
(R: Jacques Audiard / F, I 2009)



Brothers - 23:30, BR
(R: Jim Sheridan / USA 2009)



Scanners - 23:55, Tele 5
(R: David Cronenberg / KAN 1981)



27.04. 

Worst Case Scenario - 23:15, Arte
(R: Franz Müller / D 2014)




Vampire in Brooklyn - 2:25, Kabeleins
(R: Wes Craven / USA 1995)


     
28.04. 

Hercules (Extended Cut) - 20:15, RTL II
(R: Brett Ratner / USA 2014)


Im Nirgendwo - 20:15, Arte
(R: Katalin Gödrös / CH 2016)


Befrei uns von dem Bösen - 22:35, 3sat
(R: Ole Bornedal / DK, S, N 2009)


Apocalypse Now Redux - 1:20, ARD
(R: Francis Ford Coppola / USA 1979, 2001)


29.04. 

Das perfekte Verbrechen - 20.15, Vox
(R: Gregory Hoblit / USA 2008)


Virtuosity 21:50, 3sat
(R: Brett Leonard / USA 1995)



Der Diktator - 21:55, Prosieben
(R: Larry Charles / USA 2012)


Under Suspicion - 22:05, ServusTV
(R: Stephen Hopkins / USA 2000)


Headhunters - 23:40, ARD
(R: Morten Tyldum / NO 2011)


Arlington Road - 1:30, ZDF
(R: Mark Pellington / USA 1999)

  

30.04. 

Cleopatra - 20:15, SuperRTL 
(R: Joseph L Mankiewicz / GB, CH, USA 1963)


Interstellar - 20:15, Prosieben
(R: Christopher Nolan / GB, USA 2014)


French Can Can - 20:15, Arte
(R: Jean Renour / F, I 1955)


El Dorado - 20:15, 3sat
(R: Howard Hawks / USA 1966)


Fluss ohne Wiederkehr - 22:15, 3sat
(R: Otto Preminger / USA 1954)


Der weite Ritt - 1:10, 3sat
(R: Peter Fonda / USA 1971)



Autor: Hoffman 

Donnerstag, 20. April 2017

Verhoevens dreckige Mittelalterfantasie - Kritik: Flesh and Blood (1985)



Paul Verhoeven ist der mit ziemlicher Sicherheit bekannteste Regisseur der Niederlande. Nur selten verlief eine Karriere mit derart ausgeglichenen Höhenflügen und Tiefschlägen. Erst letztes gelang ihm mit ELLE ein großer Wurf, der ihn erstmals nach Frankreich führte. Zuvor beendete der mittlerweile legendäre SHOWGIRLS seinen gar nicht mal so lange währenden Abstecher in die USA, der unverzichtbare SciFi-(ROBOCOP, TOTAL RECALL, STARSHIP TROOPERS) und Thriller-Stoffe (BASIC INSTINCT) hervorbrachte. Verhältnismäßig unterschätzt werden indes seine niederländischen Anfänge wie der großartige KEETJE TIPPEL oder die kontroversen TURKS FRUIT und SPETTERS. Untrennbar mit ihnen verbunden ist Rutger Hauer, der sich durchaus als Stammschauspieler Verhoevens bezeichnen lässt. Seit der kurzlebigen Fernsehserie FLORIS währt diese Zusammenarbeit, die erst mit dem Übergang in die USA ihr jähes Ende fand. Das letzte gemeinsame Projekt stellte FLESH AND BLOOD dar: ein (leider) kolossaler Flop, der das Mittelalter aus einer anderen als in Hollywood üblichen Sicht zeigen will. Es fehlen die ritterliche Romantik und Fantasy-Elemente, die durch ihre Wirklichkeitsferne das Potential besitzen, das rüde Geschehen aufzulockern.In diesem Sinne funktioniert der Film auch prächtig. Zwar sucht man vergeblich die Radikalität der düsteren Mittelalterentwürfe von beispielsweise dem tschechischen Meisterwerk MARKETA LAZAROVÁ oder den erst vor wenigen Jahren veröffenlichten russischen TRUDNO BYT' BOGOM, doch was heißt das schon? Keine Frage: An die Versifftheit und hoffnungslose Inhumanität der beiden Werke reicht Verhoeven nicht heran. Aber wen verwundert es, dass europäische Herangehensweisen an die Zeit resoluter ausfallen als die im Umkreis von Hollywood entstandenen?


Verhoeven bewegt sich hier jedenfalls etwas zwischen den Stühlen. Sein Film erzählt von einer Bande von Söldnern, die von ihrem Heerführer verlassen wird, aber dennoch weiter plündert als gäbe es keinen Morgen mehr. Martin (Rutger Hauer) ist nun der Anführer besagter Söldner, die mit Agnes (bereits hier schon toll: Jennifer Jason Leigh) die Verlobte eines Adeligen namens Steven entführen und zugleich die Burg seines Vaters besetzen. Dieser belagert sein ehemaliges Eigentum nun mit seinem Sohn und dem früheren Heerführer der Söldner. Ein Konflikt brodelt auf, der garantiert ein konsequent räudiges Ende finden wird. Explizit werden auch die mit dem Zeitalter einhergehenden Themen wie die Pest und Vergewaltigungen behandelt. Undenkbar mag es erscheinen, würden ein Hollywoodfilm jene in dieser Form abbilden. Interessant ist besonders Jennifer Jason Leighs Figur, die notgedrungen zwischen zwei Männern steht und sich für einen entscheiden muss...oder eben auch nicht. Es beeindruckt, wie diese Figur sich in ihrer misslichen Lage zu helfen weiß und ihre beiden Partien je nach Belieben gegeneinander ausspielt. Bisweilen erinnert die gekonnte Manipulation an Leighs Figur Daisy Domergue aus Tarantinos THE HATEFUL EIGHT. Wie der Leidens- und Liebesweg der Figur gezeichnet wird, besitzt hingegen mehrere Parallelen zu den Hauptfiguren aus den bereits erwähnten KEETJE TIPPEL und SHOWGIRLS. Es stimmt nachdenklich, dass sich Verhoeven eigentlich auf die Beziehung zwischen Martin und seinem Heerführer konzentrieren wollte und erst ein Produzenteneingriff Agnes' Rolle erweiterte. Weniger schön wäre es hingegen gewesen, wenn Rutger Hauer seine Ansicht, dass er als "good guy" porträtiert wird, um sein künftiges Rollenangebot in eine andere Richtung zu schieben, hätte durchsetzen können. So ist davon nur ein nie wieder geheilter Zwist zwischen Verhoeven und Hauer übrig. Schade, möchte man meinen, doch die Vielseitigkeit eines Verhoevens zeigte, dass er auch so seine mutigen Visionen (so gut es eben möglich ist) von abwegigen Stoffen umsetzen konnte, selbst wenn sein Weg nicht immer leicht war. Nächstes Jahr wird der Paul 80 Jahre alt. Hoffen wir deshalb auf noch viele weitere Filme des umtriebigen Niederländers.


                                                                       6/10

Autor: DeDavid

Sonntag, 16. April 2017

Fern-Sehen / TV-Tipps: 17.04.17. - 23.04.17.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:


17.04.


Maleficent - 20:15, RTL
(R: Robert Stromberg / GB, USA 2014)


Ein Herz und eine Krone - 20:15, BR
(R: William Wyler / USA 1953)


Extrablatt - 20:15, 3sat
(R: Billy Wilder / USA 1974)


Dune - Der Wüstenplanet - 20:15, Tele 5
(R: David Lynch / USA 1984) 
 

Der große Gatsby - 21:55, 3sat
(R: Jack Clayton / USA 1974)


Wild Card - 22:00, RTL
(R: Simon West / USA 2015) 


Schick mir keine Blumen - 22:25, BR
(R: Norman Jewison / USA 1964)


Der Major und das Mädchen - 22:40, Arte
(R: Billy Wilder / USA 1942)


Rocky - 23:30, RTL II
(R: John G. Avildsen / USA 1976)


James Bond 007: In tödlicher Mission - 23:35, ZDF
(R: John Glen / USA 1981) 

 

In Ihrem Haus - 2:25, Tele 5
(R: Francois Ozon / F 2012)


18.04.  

Wie im Himmel - 20:15, 3sat
(R: Kay Pollak / S, DK 2004)


Ein Mann von Welt - 22:20, 3sat
(R: Hans Petter Moland / N 2010)


NSU: Die Opfer - Vergesst mich nicht - 22:30, BR
(R: Züli Aladag / D 2016) 
 

Inglourious Basterds - 0:20, ZDF
(R: Quentin Tarantino / USA, D 2009)


Music of the Heart - 1:25, ARD
(R: Wes Craven / USA 1999)


19.04. 

Super 8 - 20:15, Kabeleins
(R: J.J. Abrams / USA 2011)


3 Herzen - 20:15, Arte
(R: Benoit Jacquot / B, D, F 2014)


Open Grave - 22:35, Tele 5
(R: Gonzalo López-Gallego / USA 2013)


Corn Island - 22:50, Arte
(R: George Ovashvili / GEOR, D, F 2014)



20.04. 

Final Call - 21:50, Kabeleins
(R: David R. Ellis / USA, D 2004)


Banklady - 22:00, NDR
(R: Christian Alvart / D 2013)


1864 - 23:15, Arte
(R: Ole Bornedal / DK, N, S, D 2014)


Nicht auflegen! - 23:35, Kabeleins
(R: Joel Schumacher / USA, D 2004)


Die innere Sicherheit - 2:10, ARD
(R: Christian Petzold / D 2000)


21.04. 

Alice im Wunderland - 20:15, Prosieben
(R: Tim Burton / USA 2010)


Constantine - 22:20, Prosieben
(R: Francis Lawrence / USA, D 2005)


Duell am Missouri - 22:35, 3sat
(R: Arthur Penn / USA 1976) 
 

Grease - 23:35, BR
(R: Randal Kleiser / USA 1978) 
 

Gesetz der Straße - Brooklyn´s Finest - 2:45, ARD
(R: Antoine Fuqua / USA 2009)


 22.04. 

Die Mumie - 21:40, ZDFNeo
(R: Stephen Sommers / USA 1999)





Ein gutes Herz - 21:50, ServusTV
(R: Dagur Kári / DK, ISL, USA, F 2009)


Red Eye - 22:15, Sat1
(R: Wes Craven / USA 2005)



Kill Bill Vol. 1 - 23:05, 3sat
(R: Quentin Tarantino / USA 2003)


Besser geht´s nicht - 23:40, ARD
(R: James L. Brooks / USA 1997) 
 
 
 23.04. 

Heaven´s Gate - 20:15, Arte
(R: Michael Cimino / USA 1980)


Stirb Langsam: Jetzt erst recht - 22:25, Prosieben
(R: John McTiernan / USA 1995) 
 

Kill Bill Vol. 2 - 23:20, 3sat
(R: Quentin Tarantino / USA 2004)


Arbitrage - 0:15, ARD
(R: Nicholas Jarecki / USA, PL 2012)









Das Gesetz der Begierde - 1:55, ARD
(R: Pedro Almodóvar / SP 1987)




Autor: Hoffman  

Donnerstag, 13. April 2017

Kritik: Das unbekannte Mädchen (2016)


Wenn man das neuste Werk der Dardenne-Brüder sieht, dann muss man, wenn man nun eine Rückschau machen würde, festhalten, dass die Eruptivität ihres Frühwerkes vergangen ist. Die Inszenierung in ihrem neusten Werk ist überaus genügsam. Die Dardennes haben sich eingespielt, was ihren Stil angeht, stürmen gewiss mit ihrem neuen Werk nicht mehr nach vorne, wie es vielleicht früher einmal war. Der Film ist reduziert inszeniert. Die Schulterkamera bleibt an den Figuren, bleibt aber auch auf Distanz. Sie beobachtet. Die Dardennes versuchen so wenig wie möglich zu schneiden, sie vertrauen der Mise-en-Scene, wahrscheinlich, um der Realität so nah wie möglich zu kommen. Die Szenen werden durchgefilmt. In einer Einstellung versuchen die Dardennes in den meisten Fällen dieses Films ihre Szenen unterzubringen. Intimität wird dann meist dadurch auch erzeugt, dass (in Innenräumen und mithilfe von Zweier-Shots) die Kamera zu den Figuren vordringt, die Kamera bedachtsam an die Gesichter ihrer Darsteller herangeführt wird. Folglich besticht der Film damit auch in dieser Hinsicht mehr durch seine Einfachheit, seinen Fokus auf seine Figuren, die im Bild präsent bleiben sollen. Ablenkung wird vermieden, die soziale Realität in den Blickwinkel genommen.



Dennoch bedeutet »Das unbekannte Mädchen auch keinen Stillstand, denn die Dardennes denken mit diesem Werk klug ihren letzten Film weiter. Sie stellen zwar eine zentrale Figur (eine junge Ärztin, Adèle Haenel) in den Raum, deren Charakter im übrigen mehr dadurch geschildert wird, was sie tut und wie sie handelt, der Blick der Dardennes ist gleichzeitig aber auch immer auf die Gesellschaft gerichtet. Die Dardennes verstehen diesen Film wohl mehr episodenhaft. Die Protagonistin führt uns in die verschiedenen Leben ihrer Patienten. Lebensgeschichten werden dadurch angerissen. Es entsteht ein Panorama von Ausschnitten aus Menschengeschichten (als Randmerkung ist an dieser Stelle vielleicht auch interessant zu sehen wie wieder eine ganze Schar von ehemaligen Dardenne-Schauspielern hier wieder in den Film integriert wurde). Darum geht es wohl diesem sozial engagierten Film, der seine Protagonistin wiederum mit der Schuldfrage konfrontiert und zu einer Suchenden macht. Damit sagt der Film auch viel über diese Figur aus, die uns auf den ersten Blick unterkühlt erscheint, deren Gesicht und ihre Reaktionen die Dardennes aber sehr vorsichtig betrachten. Denn sie verzichtet auf eine Karriere, um den Menschen zu helfen, um bei ihnen zu sein.


Die Dardennes benutzen zudem die Folie eines Kriminalfilms, um den ´Plot´ in Gang zu setzen, denn eigentlich kreist dieser Film immer wieder um die gleichen Orte und Figuren und beginnt dort Schicht für Schicht etwas auszugraben. Ihre Protagonistin wird zur Ermittlerin und überschreitet damit auch ihre eigenen Grenzen, was die Dardennes auch deutlich machen. Und das ist dann auch etwas, dass den Film so klug macht, weil das tatsächlich mal ein Krimi ist, der genauso in der Realität ablaufen könnte und der auch deutlich macht, dass diese Ärztin keine Polizistin sein kann. Das macht den Film so bodenständig, so unaufdringlich, so clever, weil er jeglichen Konventionen des Genres eine Abfuhr erteilt. Für diesen Film geht es hier mehr um die Erforschung der Menschen und ihrer Geheimnisse, die im Verborgenen schlummern und Zeit brauchen um gelüftet zu werden, in dem sich die Figuren dazubekennen (oder eben nicht, wie Olivier Gourmot). Diese Menschen hadern mit ihren Geheimnissen und Schwächen. Das ist im Herzen dieses Films rührend und zutiefst humanistisch, da nun einmal den Menschen verpflichtet. Dieser Film hört seinen Figuren zu, ist dabei vielleicht keine Großtat im Schaffen der Brüder, aber ein routiniertes Werk, bei dem man doch irgendwie glücklich ist, dass sie immer noch gibt, diese Dardenne-Brüder und weiter ihre Filme drehen.



7.0 / 10



Autor: Hoffman 




Sonntag, 9. April 2017

Fern-Sehen / TV-Tipps: 10.04.17. - 16.04.17.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

10.04. 

Das Loch - 20:15, Arte
(R: Jacques Becker / F, I 1960)



Mission: Impossible III - 20:15, Kabeleins
(R: J. J. Abrams / USA, D, CHINA 2006)



Looney Tunes - Back in Action - 21:45, SuperRTL
(R: Joe Dante / USA, D 2003)



Robin Hood - 22:15, ZDF
(R: Ridley Scott / GB, USA 2010)


Falbalas - Sein letztes Modell - 22:15, Arte 
(R: Jacques Becker / F 1945)



Mad Max - Jenseits der Donnerkugel - 22:45, Kabeleins
(R: George Miller / AUS 1985)



Einer muss die Leiche sein - 23:05, MDR
(R: Iris Gusner / DDR 1978)



Die andere Heimat - 0:00, WDR
(R: Edgar Reitz / D, F 2013)




11.04. 

Juno - 20:15, SuperRTL
(R: Jason Reitman / USA, KAN 2007)


Love Stories - 22:15, SuperRTL
(R: Josh Boone / USA 2012)



Die Täter - Heute ist nicht alle Tage - 22:30, BR
(R: Christian Schwochow / D 2016)



Two Lovers - 0:35, ARD
(R: James Gray / USA, F 2008)



12.04. 

Freistatt - 20:15, ARD
(R: Marc Brummund / D 2014)



Jumanji - 20:15, Kabeleins
(R: Joe Johnston / USA 1995)


Land der Wunder - 20:15, Arte
(R: Alice Rohrwacher / I, CH, D 2014)


Real - 22:50, Arte
(R: Kiyoshi Kurosawa / J 2013) 

 

Dead Man Walking - 0:15, Tele 5
(R: Tim Robbins / USA, GB 1995)



13.04. 

From Hell - 22:20, Kabeleins
(R: Albert & Allen Hughes / USA 2001)
 

Gilbert Grape - 22:15, ServusTV
(R: Lasse Hallström / USA 1993) 
 

Casanova Variations - 22:45, Arte
(R: Michael Sturminger / F, Ö, D, POR 2014)


Sleepy Hollow - 0:40, Kabeleins
(R: Tim Burton / USA, D 1999)



14.04. 

Saving Mr. Banks - 6:40, RTL
(R: John Lee Hancock / USA 2013)


Muppets Most Wanted - 12:10, RTL 
(R: James Bobin / USA 2014)


Wir kaufen einen Zoo - 15:20, Sat 1
(R: Cameron Crowe / USA 2011)


Illuminati - 20:15, Prosieben
(R: Ron Howard / USA, I 2009)


Die fantastische Welt von Oz - 20:15, Vox
(R: Sam Raimi / USA 2013)


Eine unerhörte Frau - 20:15, Arte
(R: Hans Steinbichler / D 2016)


Die Passion Christi - 22:00, Tele 5
(R: Mel Gibson / USA 2004)


Spiel mir das Lied vom Tod - 22:05, Kabeleins
(R: Sergio Leone / F, I 1968)



The Italian Job - 22:20, RTL II
(R: Gary F. Gray / USA, F, GB 2003) 


Das Gewand - 22:45, BR
(R: Henry Koster / USA 1953)


Boyhood - 22:50, ZDF
(R: Richard Linklater / USA 2014)


Rocky Balboa - 22:55, Vox
(R: Sylvester Stallone / USA 2006)


The Da Vinci Code - Sakrileg - 23:00, Prosieben
(R: Ron Howard / USA 2006)


Sunset Boulevard - 23:05, 3sat
(R: Billy Wilder / USA 1950) 


Homefront - 23:15, RTL
(R: Gary Fleder / USA 2013)



Snatch - 0:35, RTL II
(R: Guy Ritchie / GB, USA 2000)



15.04.

Titanic - 20:15, Sat 1
(R: James Cameron / USA 1997)


Star Trek: Into Darkness - 20:15, Prosieben
(R: J. J. Abrams / USA 2013)


Wie angelt man sich einen Millionär? - 23:35, RBB
(R: Jean Negulesco / USA 1953)


Johnny Guitar - 0:00, ServusTV
(R: Nicholas Ray / USA 1954)


Die Dolmetscherin - 0:30, ZDF
(R: Sydney Pollack / USA, GB, F, D 2005)



Alien 3 - 1:00, Prosieben
(R: David Fincher / USA 1992)



16.04. 

Mamma Mia! - 15:20, ZDF
(R: Phyllida Lloyd / USA, GB, D 2008)


Mr. Hoppys Geheimnis - 15:40, ARD
(R: Dearbhla Walsh / GB 2014)


Eins, zwei, drei - 17:15, 3sat
(R: Billy Wilder / USA 1961)


Guardians of the Galaxy - 20:15, RTL
(R: James Gunn / USA, GB 2014)


Der Hobbit: Smaugs Einöde - 20:15, Prosieben
(R: Peter Jackson / USA, NEUS 2013)


Hot Shots! - 20:15, Kabeleins
(R: Jim Abrahams / USA 1991)


Edward mit den Scherenhänden - 20:15, SuperRTL
(R: Tim Burton / USA 1990) 


Sabrina - 20:15, 3sat
(R: Billy Wilder / USA 1954)


Cherie Bitter - 22:10, Arte
(R: Sydney Pollack / USA 1973)


Das Appartement - 22:05, 3sat
(R: Billy Wilder / USA 1960) 

 
The Equalizer - 22:30, RTL
(R: Antoine Fuqua / USA 2014)


Mitternachtsspitzen - 22:35, BR
(R: David Miller / USA 1960) 
 

Leb wohl, meine Königin! - 23:30, ARD
(R: Benoit Jacquot / SP, F 2012)


Autor: Hoffman 

 
 

Mittwoch, 5. April 2017

Zuletzt geschaut: März (2017)



Hoffman:

Manchester by the Sea - 7.0
(R: Kenneth Lonergan / USA 2016)

Elle - 7.5
(R: Paul Verhoeven / B, D, F 2016)

Little Fugitive - 7.0
(R: Ruth Orkin & Morris Engel / USA 1953)

Der Brief, der nicht ankam - 7.0
(R: Michail Kalatosov / RUS 1959)  

Wasp - 7.0
(R: Andrea Arnold / GB 2003)

Apus Weg ins Leben: Auf der Straße - 7.0
(R: Satyajit Ray / IND 1955)

Little Men -7.0
(R: Ira Sachs / GR, USA 2016)

Meine Lieder, meine Träume - The Sound of Music - 5.5
(R: Robert Wise / USA 1965)

Das freche Mädchen - 6.0
(R: Claude Miller / F 1985)

Apus Weg ins Leben: Der Unbesiegbare - 7.0
(R: Sayajit Ray / IND 1956)

Katzelmacher - 7.0
(R: Rainer Werner Fassbinder / D 1969)

Die Vergessenen - 7.0
(R: Luis Buñuel / MEX 1950)

Der Würgeengel - 7.5
(R: Luis Buñuel / MEX 1962)

Spiel mir das Lied vom Tod - 9.0 (Konstant)
(R: Sergio Leone / I, USA 1968)

The Story of Film - 7.0
(R: Mark Cousin / GB 2011)

Bübchen - 7.0
(R: Roland Klick / D 1968)

Apus Weg ins Leben: Apus Welt - 7.0
(R: Sayajit Ray / IND 1959)

Westlich St. Louis - 7.0
(R: John Ford / USA 1950)

Grey Gardens - 7.0
(R: Albert & David Maysles / USA 1975)

Ein Mann zuviel - 7.0
(R: Costa-Gavras / F, I 1967)

Die Schöne und das Biest - 4.0
(R: Christophe Gans / D, F 2014)

Haus der 1000 Leichen - 6.5
(R: Rob Zombie / USA 2003)

Mord im Fahrpreis inbegriffen - 6.5
(R: Costa-Gavras / F 1965)

Vier Nächte mit Anna - 6.0
(R: Jerzy Skolimowski / F, POL 2008)

Stammheim - 7.0
(R: Reinhard Hauff / D 1986)

Er - 7.0
(R: Luis Buñuel / MEX 1953)

Die nackte Insel - 7.0
(R: Kaneto Shindo / J 1960)

Silence - 7.0
(R: Martin Scorsese / I, J, MEX, USA 2016)

Tatort: Borowski und das dunkle Netz - 5.0
(R: David Wnendt / D 2017)

Spiegelbilder - 7.0
(R: Robert Altman / GB, IRL, USA 1972)

Die Hölle von Algier - 6.5
(R: Alain Cavalier / F, I 1964)


Thomas, der Betrüger - 7.0
(R: Georges Franju / F 1965)

Die Göttliche - 7.0
(R: Wu Yonggang / CHINA 1934)


Eine Seite des Wahnsinns - 7.0
(R: Teinosuke Kinugasa / J 1926)


Moulin Rouge - 7.0
(R: Baz Luhrman / AUS, USA 2001)


De Palma - 6.5
(R: Noah Baumbach, Jake Paltrow / USA 2015)


Erde - 7.0
(R: Aleksandr Dovzenkho / RUS 1930)


Who Am I - 4.5
(R: Baran Ob Odar / D 2014)


Arsenal - 7.0
(R: Aleksandr Dovzenkho / RUS 1929)


Auf kurze Distanz - 6.5
(R: Philipp Kadelbach / D 2016)


Ariel - Abgebrannt in Helsinki - 7.0
(R: Aki Kaurismäki / FIN 1988)


Feuerpferde - 7.0
(R: Sergei Paradjanov / RUS 1964)


Passion - 5.5
(R: Brian De Palma / D, SP, F, GB 2012)


Gilda - 7.0
(R: Charles Vidor / USA 1946)


Aus der Haut - 5.5
(R: Stefan Schaller / Ö, D 2015)




Skam | Staffel 3 - 8.0
(NO 2016)

Timm Thaler - 7.0
(D 1979)  
 


Cameron:

++ 
The Raid
(R: Hugo Fregonese / USA 1954)

Medea
(R: Pier Paolo Pasolini / I 1969)

Bande à part
(R: Jean-Luc Godard / F 1964)

Osaka Elegy (Rewatch)
(R: Kenji Mizoguchi / J 1936) 

Park Row
(R: Samuel Fuller / USA 1952) 

Six et demi-onze
(R: Jean Epstein / F 1927)


+
Lucifer Rising
(R: Kenneth Anger / USA 1972)

Une femme mariée
(R: Jean-Luc Godard / F 1964)

L'avventura (Rewatch)
(R: Michelangelo Antonioni / I 1960) 

Gun Crazy 
(R: Joseph L. Lewis / USA 1950)

Ice
(R: Robert Kramer / USA 1970)


+/-
Mauprat
(R: Jean Epstein / F 1926)


?
Daisy Kenyon
(R: Otto Preminger / USA 1947) 


DeDavid

Lost (Gesamtserie) - 8.0
(R: Diverse / USA 2004 - 2010)
 
Fremd in der Welt - 5.0
(R: Macon Blair / USA 2017)

The Lego Batman Movie - 4.0
(R: Chris McKay / USA 2017)

Tower - 3.0
(R: Keith Maitland / USA 2016)

La La Land - 6.0 (konstant)
(R: Damien Chazelle / USA 2016) 

Little Men - 6.0
(R: Ira Sachs / GR, USA 2016)

Sieben Minuten nach Mitternacht - 4.0
(R: J.A. Baypona / USA 2016)

Silence - 3.0
(R: Martin Scorsese / IT, JP, USA 2016)

Logan - 7.0
(R: James Mangold / USA 2017)

T2 Trainspotting - 5.0
(R: Danny Boyle / GB 2017)

Ali G. Indahouse - 5.0
(R: Mark Mylod / GB 2002)

Jagd auf Roter Oktober - 4.0
(R: John McTiernan / USA 1990)

Große Erwartungen - 6.0
(R: Alfonso Cuarón / USA 1998)

Fortress - 6.0
(R: Stuart Gordon / AU, USA 1993)

Flucht aus L.A. - 3.0
(R: John Carpenter / USA 1996)

Kong: Skull Island - 3.0
(R: Jordan Vogt-Roberts / USA 2017)

Im Auftrag des Teufels - 5.0
(R: Taylor Hackford / USA 1997)

Robin Hood - König der Diebe - 3.0
(R: Kevin Reynolds / USA 1991)

Vier im roten Kreis - 6.0
(R: Jean-Pierre Melville / F, I 1970) 

Carlos - Der Schakal - 7.0
(R: Olivier Assayas / F 2010)

10 Dinge, die ich an dir hasse - 6.0
(R: Gil Junger / USA 1999)


The Minus Man - 5.0
(R: Hampton Fancher / USA 1999)

Julia's Eyes - 6.0
(R: Guillem Morales / ES 2011)


Taxi - 4.0
(R: Gérard Pires / F 1998)


In the Blood - 4.0
(R: Rasmus Heisterberg / DK 2016)

Manchester by the Sea -6.5 (konstant)
(R: Kenneth Lonergan / USA 2016)


Sleepless - 3.0
(R: Baran bo Odar / USA 2017)


A Cure for Wellness - 5.0
(R: Gore Verbinski / D, USA 2017)


Tatort: Babbeldasch - 6.0
(R: Axel Ranisch / D 2017)


Rebecca - 7.0
(R: Alfred Hitchcock / USA 1940)


Die Schöne und das Biest - 4.0
(R: Bill Condon / USA 2017)

Ariel - 4.0
(R: Aki Kaurismäki / FI 1988) 


Der Mann ohne Vergangenheit - 5.0
(R: Aki Kaurismäki / FI 2002) 


Fitzcarraldo - 4.0
(R: Werner Herzog / D 1982)


Demolition Man - 3.0
(R: Marco Brambilla / USA 1993)


Shaft - 6.0
(R: Gordon Paks / USA 1971)


Hackers - 4.5
(R: Iain Softley / USA 1995)

Ghost in the Shell - 5.0 (konstant) 
(R: Mamoru Oshii / JP 1995)


Kalifornia - 4.0
(R: Dominic West / USA 1993)


Outbreak - 4.0
(R: Wolfgang Petersen / USA 1995)


Jarhead - 6.0
(R: Sam Mendes / USA 2005)


Windtalkers - 3.0
(R: John Woo / USA 2002)

Moonlight - 9.0 (konstant)
(R: Barry Jenkins / USA 2016)


Das Meer in mir - 7.0
(R: Alejandro Amenábar / ES 2004)


Hatari! - 5.0
(R: Howard Hawks / USA 1962)

 
  

Sonntag, 2. April 2017

Fern-Sehen / TV-Tipps: 03.04.17. - 09.04.17.




Alle Angaben sind ohne Gewähr:

03.04. 

Vier Tage im Mai - 20:15, Arte
(R: Achim von Borries / D, RUS, UKR 2011)



Mea Culpa - Im Auge des Verbrechens - 22:15, ZDF
(R: Fres Cavayé / F 2014)


Schwer verliebt - 22:15, SRTL
(R: Peter & Bobby Farrelly / USA, D 2001) 

 

Beyond Punishment - 22:30, 3sat
(R: Hubertus Siegert D 2015)



Mad Max 2 - Der Vollstrecker - 22:35, Kabeleins
(R: George Miller / AUS 1981)



04.04. 

Crazy, Stupid Love - 20:15, SuperRTL
(R: Glenn Ficarra, John Requa / USA 2011)



Quartett - 22:10, WDR
(R: Dustin Hoffman / GB 2012)



05.04. 

Die Vögel - 20:15, 3sat
(R: Alfred Hitchcock / USA 1963)



Babel - 20:15, Arte
(R: Alejandro González Inarritu / F, USA, MEX 2006)



Hurt Locker - 22:35, Kabeleins
(R: Kathryn Bigelow / USA 2008)



Nägel mit Köpfen - 23:15, Arte
(R: Marko Doringer / Ö, D 2013) 

 

Breakdown - 1:15, Kabeleins
(R: Jonathan Mostow / USA 1997)


   
06.04.

Rambo - 22:00, Tele 5
(R: Ted Kotcheff / USA 1982)
 

Psycho - 22:25, 3sat
(R: Alfred Hitchcock / USA 1960)


Full Metal Jacket - 22:35, Kabeleins
(R: Stanley Kubrick / USA, GB 1987)


Riverbanks - 22:35, Arte
(R: Panos Karkanevatos / GR, D, TÜR, F 2015)


3 Zimmer/Bad/Küche - 0:25, RBB
(R: Dietrich Brüggemann / D 2012)


Collateral - 0:55, Kabeleins
(R: Michael Mann / USA 2004)


 07.04. 

The Tall Man - 22:25, 3sat
(R: Pascal Laugnier / USA, KAN; F 2012)


Eraser - 23:10, Prosieben
(R: Chuck Russell / USA 1996)



Bank Job - 23:15, ZDFNeo
(R: Roger Donaldson / GB, USA, AUS 2008)


Haywire - 2:15, ZDF
(R: Steven Soderbergh / USA, IRL 2011)



08.04. 

Mud - 20:15, ServusTV
(R: Jeff Nichols / USA 2012)







Pulp Fiction - 22:50, ZDFNeo
(R: Quentin Tarantino / USA 1994)


Im Auftrag des Drachen - 1:00, ZDF
(R: Clint Eastwood / USA 1975)


Angst über der Stadt - 1:20, RBB
(R: Henry Verneuil / F, I 1975)



09.04.

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise - 20:15, Prosieben
(R: Peter Jackson / USA, NEUS 2012)



The Place Beyond the Pines  20:15, RTL II
(R: Deren Cianfrance / USA 2012)



Hatari - 20:15, Arte
(R: Howard Hawks / USA 1962)



Wolf - Das Tier im Manne - 20:15, Tele 5
(R: Mike Nichols / USA 1994)



Best Exotic Hotel 2 - 22:15, Sat 1
(R: John Madden / USA, GB 2015) 

 

Der Baum - 23:35, ARD
(R: Julie Bertuccelli / AUS, F 2010) 



The Dark Knight - 23:45, Prosieben
(R: Christopher Nolan / USA, GB 2008) 

 

Das Grauen - 0:40, Tele 5
(R: Peter Medak / KAN 1980) 

 

Taking Woodstock - 1:15, ARD
(R: Ang Lee / USA 2009)



Radio Rock Revolution - 2:10, RTL II
(R: Richard Curtis / USA, GB 2009)




Autor: Hoffman

Freitag, 31. März 2017

Love Story mal anders gedacht - Kritik: Warm Bodies (2013)


»Warm Bodies« ist in seinem Kern natürlich Shakespeares »Romeo & Julia« mal anders erzählt. Der Film von Jonathan Levine liegt ganz im Trend des Zombiefilms (der verständlicherweise auch hier nicht ohne Verweise auf Romero auskommt) und erzählt aus der Perspektive eines Zombies, der sich schlichtweg »R« (was selbstredend als ein Kürzel für Romeo zu verstehen ist) nennt und sich verliebt und zwar in ein menschliches Mädchen, das Julie heißt. Das ist eine romantische Komödie mit Zombies, die in einer von einer Zombieapokalypse heimgesuchten Welt spielt, in der sich die Menschen hinter einer riesigen Mauer vor der Außenwelt und damit den Zombies abgeschottet haben. Das ist in seiner Bearbeitung durchaus originell. So beginnt der Film mit einem Off-Kommentar seines Protagonisten (Nicholas Hoult als unbeholfen herumstehender und herumschleichender Zombies), der kurz und seicht-ironisch sein Leben als Untoter vorstellt. Ein Zombie ist anders, als die anderen Zombies. Er denkt und versucht sogar zu sprechen. Als schließlich Julie sein Terrain betritt, um Medikamente zu besorgen, frisst er ihren Freund (und sein Gehirn, wodurch er sich Gefühle und Erinnerungen bewahren kann) und verliebt sich schlagartig in sie, in einer Welt, die bald den Abgang macht. Erst hat sie Hemmungen, aber schnell lernen sie sich näher kennen.


 Levine wickelt das schnell ab, schnell verstehen sich die beiden, schnell wird es unkompliziert und die beiden sind ein harmonisches Gespann. Zombies finden ihren Ruheplatz in Flugzeugen, lernen Auto fahren, werden Objekte, an denen verschiedene Brillen ausprobiert werden und genießen Musik. Levines Films ist eben auch ein kleiner Kitschfilm in erst trüben bis dämmrigen, später erhellenden, aber immer geglättet wirkenden Bildern. Er ist ein bisschen einfältig. Er ist ein bisschen klischeehaft. Die Inszenierung lässt keinen Zweifel, dass wir es hier mit einem Mainstreamfilm zu tun haben, der eben in seiner Art und Weise auch schemenhaft und schlicht gedacht ist, auf diesen und jenen Popsong setzt und in seiner Mixtur auch etwas krude erscheint. Es ist eben ein ganz lieber Film, der nicht beißen will. Der Film ist eben leicht: Eine Romanze mit Zombies. Wer das hingenommen hat, den erwartet dann nicht mehr allzu viel.



Immerhin ist auch John Malkovich als engstirniger General, dessen Tochter Julie ist und der die Verbarrikadierung vorantreiben will, mit von der Partie. Viel zu sagen oder gar zu spielen, hat er aber nicht in seiner Rolle. Es ist eben ein Zielgruppenfilm (wahrscheinlich für Teenager gedacht), der leider nicht mehr will, auch wenn man meint, dass er es könnte. Der Film beschreibt die langsame Vermenschlichung seines Protagonisten durch die Liebe. Der Film ist damit nun einmal zahm und geradezu gewöhnlich. Der Film verblasst, wenn man so will. Aber, wenn man ihm das denn zugute halten will (den Spieß könnte man nämlich ebenso gut umdrehen), ist dieser Film irgendwie doch putzig. Er tut nicht weh. Er ist eine knuffig-konventionelle Abwechslung. Und wie viele Zombiefilme gibt es schon, die das sind (ohne jetzt die Frage zu stellen, ob sie das überhaupt sein sollten)?


5.0 / 10

Autor: Hoffman